{DIY: } Ikea Tritthocker Bekväm im neuen Kleid – für den Farbkonzeptfreak in mir

Diese Kreidefarben lassen mich einfach nicht los! Es geht so wunderbar schnell und spontan, so ganz ohne vorbereitende Maßnahmen, hachz – genau mein Ding! ;-). Da gibt es zum Beispiel diesen Tritthocker vom Möbelschweden. Vor 5 Jahren hatte ich ihn für den großen Rabauken gekauft, damit er mir beim Kochen helfen konnte (damals hatte ich ihn hellgrün-himmelblau angepinselt).

Später stand er dann im Kinderzimmer des kleinen Rabauken, als der noch in Windeln steckte. Inzwischen war er Weiß, mit kleinen Vogel-Fußspuren in Decoupage-Technik – hauptsächlich eigentlich für seinen großen Bruder, damit er beim Wickeln zugucken konnte. Der Minimann benutzte ihn später, um sich fleißig an ihm hoch zu ziehen und seine ersten wackeligen Schritte an ihm zu üben. Als später dann die Spielküche dort einzog, war kein Platz mehr dafür und der Tritthocker wanderte wieder in die Küche. Für mich. ;-)

Ikea Hocker Makeover Tritthocker

So war es eine Zeitlang ganz gut. Eigentlich. Nur, diese Vogel-Fußspuren … irgendwie gingen sie mir auf den Keks. Und als ich letztens mit einer lieben Freundin des Abends munter mit den Kalkfarben herumpinselte, habe ich den Hocker kurzerhand einfach auch angemalt. Einfach so. Mit der Farbe, die ich gerade auf dem Pinsel hatte. Und wisst Ihr was? Das Hellblau ist zufällig GENAU das gleiche Blau, in dem ein Teil der Wand hinter dem Klavier angemalt ist. Hier guckt sie ein bisschen durch – etwas weiter runter scrollen bitte ;-). Und so schließt sich der Kreis!

Tritthocker Bekväm Makeover

Weil der Hocker ja doch ziemlich beansprucht wird, bekam er noch zwei Schichten transparenten, matten Akryllack auf den Trittflächen ab. Ach ja, der Pfeil ist ein Eigenentwurf für den Schneideplotter – mit Schablonenfolie ist das Ding ratzfatz auf den Hocker gemalt.

 

 

Ich behandle für solche Fälle die Folie entweder mit ablösbaren Sprühkleber, oder klebe sie mit zwei Streifen Washitape fest – so kann nichts verrutschen. Dann gaaaaanz wenig Farbe (fast trocken) auf den Pinsel nehmen und vorsichtig auftupfen. TUPFEN!! Sonst läuft die Farbe unter die Folie, und das ist nicht Sinn und Zweck der Übung. Und: lieber zweimal drüber gehen, als einmal zu viel Farbe aum Pinsel. Sonst siehe oben. ;-)

Jetzt gefällt mir der Hocher wieder – der Farbkonzeptfreak in mir gibt Ruhe und auch sonst passt er nun wieder zum Rest. Mag ich! Und Ihr so? Gibt es bei Euch auch Möbelstücke, die Euch über Jahre hinweg immer wieder in einem anderem Farbkleid begleitet haben?

 

♥♥♥

Habt es schön!

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Ein Kommentar

  • Franziska 4. August 2016 at 10:14

    Sehr schön geworden!
    Lg Franziska

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