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Rezept: Spätsommer-Crumble

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Man merkt es schon, wenn man draußen spaziert – das Licht verändert sich. Die Sonne steht tiefer und die Farben leuchten im warmen Spätsommer-Licht.  Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen! Auf dem Markt türmen sich die Pflaumen, Marillen, Pfirsiche und Beeren.

IMG_2692Ich musste einfach von allem ein bisschen mitnehmen. Dieser Duft von frisch aufgeschnittenen Pfirsichen! Wunderbar… Was ich draus gemacht habe?

IMG_2697Leckeres Spätsommer-Crumble. Mit einem Klecks Lavendel-Sahne – ein Gedicht!

 

Und so geht’s:

100g Zucker, 100g Butter und 100g Mehl mit 75g kernigen Haferflocken und eine Prise Zimt und einen Hauch gemahlener Vanille zu Streuseln verarbeiten und über die halbierten Pflaumen, Marillen,… verteilen. In einer ofenfesten Form bei 200 Grad ca. 20-25 Minuten im Ofen backen.

Die Sahne mit ein bis zwei Teelöffel Lavendel-Sirup aufschlagen, auf den warmen Crumble geben und… genießen!

 

Ach ja, wenn ihr wollt, schreibe ich Euch hier noch dazu, wie man denn bitteschön Lavendel-Sirup macht. :-)

 

 

Pancake Rezept – besonders gut bei Nieselwetter ;-)

Nachdem es heute wirklich nur einmal (nämlich den ganzen Tag) geregnet hat, …

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haben wir mal wieder Extrem – Cocooning betrieben: Viel zu lange im Schlafanzug rumgelaufen und ganz viele Pancakes zum Frühstück gebacken…

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Mit Joghurt im Teig werden die kleinen Dinger richtig saftig-fluffig. Mag ich :-)

Und hier für Euch das Rezept:

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3 Eier cremig aufschlagen, nebenher schon mal 150g Naturjoghurt mit 150ml Milch verrühren und 150g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und einer Prise Salz vermischen. Jetzt die trockenen Zutaten und das Joghurt-Milch-Gemisch abwechselnd in die Ei-Masse geben. In einer Pfanne 1 EL Butter schmelzen lassen und bei mittlerer Temperatur kleine Pancakes ausbacken. Fertig!

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Wir haben die die Pancakes mit selbst gemachtem Orangen-Sirup (Orangen auspressen und dann weiter wie beim Erdbeer-Sirup)  gegessen – sehr lecker und fruchtig. Mal etwas anderes, als Ahorn-Sirup oder Marmelade…

Rezepte: Feigen-Chutney und Lavendel-Zitronen-Sirup

Meine absoluten Lieblingsrezepte, die ich für Post aus meiner Küche ausprobiert habe, sind nicht nur zum genießen mit Freunden (schließlich hieß das Thema “Zusammen schmeckts besser”) toll, sondern auch wie geschaffen für einen lauen Sommerabend auf der Terrasse oder dem Balkon mit Eurem Herzens-Menschen. In meinem Fall der beste Ehemann von allen ;-)

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Wir lieben es nämlich, abends nur für uns eine kleine Käseplatte zu machen und gemütlich zusammen mit Feigen-Chutney (bevor wir das Rezept kannten, war es immer Feigen-Senf, aber das Chutney ist wirklich noch besser!) zu verdrücken. ;-)

Wer mag, kann dazu noch meinen selbst kreierten Lavendel-Zitronen-Sirup (aufgegossen mit gekühlten Mineralwasser oder Sekt) ausprobieren.

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Und so geht’s:

(Zutaten:  Lavendel, 1 Zitrone, 200g Zucker, 200ml Wasser)

Von einem Bund getrocknetem Lavendel (entspricht ca. 6 EL getrockneten gekauften Lavendelblüten) die Blüten abstreifen, eine Zitrone auspressen.

Jetzt das Wasser aufkochen, den Zitronensaft dazu geben und den Zucker in dem Gemisch auflösen. Nun noch die Lavendelblüten reinwerfen und alles zusammen ziehen lassen, bis der Sirup abgekühlt ist.  Mit einem Kaffeefilter alle Rückstände entfernen, noch mal den Sirup aufkochen, in heiße Flaschen abfüllen und… FERTIG!

 

In der Flasche schimmert der Sirup dann ganz zart rosa… wunderschön! Der Geschmack ist würzig-zitronig, das typische “Blumenaroma” ist nur in der Nase, nicht am Gaumen zu bemerken. Ein außergewöhnlicher Geschmack, der wunderbar in den Spätsommer passt!

 

 

Rezepte: Knabbereien für einen lustigen Abend mit Freunden

So, hier kommt schon der nächste Schwung Rezepte! Für den “Post aus meiner Küche“-Tausch sollten wir ja tief in unserem Fundus graben um die besten Rezepte, die gemeinsam am besten schmecken zu finden.

Knabbereien

 

Also ich für meinen Teil habe am liebsten Knabberzeug auf dem Tisch. Das unterbricht den Redefluss nicht so sehr, wie ein Essen mit Messer und Gabel ;-)

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Orientalische Nussmischung:

Ofen auf 180 Grad vorheizen, 20 g Butter zusammen mit 2 EL Honig in einer Pfanne schmelzen. Zwei Priesen Cayennepfeffer und 1 EL Meersalz unterrühren und anschließend die Nussmischung (100g Macadamianüsse, 100g Ceshewkerne, 100g Mandeln) dazugeben.

Jetzt alles zusammen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und ca. 10 Minuten im Ofen rösten. Zum Schluss die heißen Nüsse in eine Schüssel geben und mit 1 EL Raz el Hanout (Das “Gewürz der Könige” ist eine Gewürzmischung aus Nordafrika mit mehr als 15 Zutaten) vermischen. Fertig! (Das Rezept habe ich von hier - und es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass wir diese leckere Mischung zu einem Glas Rotwein knabbern;-) )

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Erdnuss-Karamellen

Wer Karamell so liebt wie ich, der muss unbedingt einmal diese Kombination mit gesalzenen Erdnüssen probieren. Es dauert zwar eine ganze Weile, bis die Sahne endlich dickflüssiger wird, aber die Mühe lohnt sich auf alle Fälle!

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Zweierlei Grissini (mit Pesto und getrockneten Tomaten)

Für die Grissinis habe ich ein Rezept mit Hefe verwendet (z.B. dieses hier). Das Rezept ist ziemlich aufwendig (weil mit richtiger Hefe gebacken wird und insgesamt der Teig 4 Mal gehen muss), aber vom Geschmack her finde ich es unschlagbar :-) Man kann den Teig ganz einfach variieren, in dem man noch verschiedene Zutaten wie getrocknete Tomaten (in Öl), Kräuter, Käse, klein geschnittene Oliven, eingelegten Knoblauch, oder eben Pesto zufügt!

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Ich könnte mir auch mal was ganz Verrücktes als süße Variante mit Schokoladenstückchen und gehackter Pfefferminze vorstellen… vielleicht noch eine Ende in weiße Schokolade tunken? Oder gleich als Zutat zum Schokoladenfondue? *grübel*. Falls ich das ausprobiere, werde ich Euch natürlich davon erzählen… ;-)

 

Kuchen im Glas (Rezept für saftigen Mohnkuchen)

 

Kuchen im Glas stand schon lange auf meiner “Willichendlichmalmachen”-Liste. Somit kam mir “Post aus meiner Küche” gerade recht ;-)

IMG_2144Den Kuchen habe ich ja hier schon mal gezeigt. Aber jetzt gibt es noch mal die Verpackung im Detail für Euch. Für den Button habe ich einfach karierten Bastelkarton (ausgestanzt mit diesem Teil hier) und bedrucktes weißes Papier (den passenden runden Stanzer gibt es z.B. hier) aufeinander geklebt und damit den Deckel des Sturz-Glases verziert. Geht ganz schnell und sieht witzig aus, finde ich :-)

Das Rezept zum Kuchen habe ich hier gefunden. Die Menge reicht für 6 Sturzgläser (250ml). Wer es nicht ganz so süß mag, kann aber getrost den Zucker um 50g reduzieren!

Für diejenigen, die noch nie Kuchen im Glas gebacken haben, hier eine kurze Anleitung:

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Sturzgläser (also Weck-Gläser, die nach oben hin weiter werden, sonst bekommt man hinterher den Kuchen nicht mehr raus) gut einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Jetzt den Teig ca. bis zur Hälfte des Glases einfüllen und wie gewohnt (offen!!) backen. Bei mir hat es ca. 25 Minuten gedauert, bis keine Krümel mehr am Holzstäbchen kleben blieben. Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, die heißen Gläser sofort aus dem Ofen nehmen, den Gummi in den Deckel spannen und auf das Glas legen. Jetzt nur noch mit den zwei Klammern das Ganze verschließen und abkühlen lassen. Fertig!

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Durch das entstehende Vakuum ist der Kuchen ca. 3 Monate haltbar. Aber ich denke, er ist bestimmt schon vorher aufgegessen ;-)

Wie wir frühstücken …

Aus aktuellem Anlass mal ein wenig aus unserem Alltag: Wie wir frühstücken!

Unter der Woche ehrlich gesagt so gut wie gar nicht. Zumindest ich beschränke mich eigentlich auf einen Kaffee (zu Hause oder in der Arbeit, je nachdem). Jaja, ich weiß. Das ist gar nicht gesund, aber irgendwie finde ich morgens einfach nicht die Muße.

Und Ke ist nach der Schwangerschaft wieder genauso unvernünftig (oder viel zu sehr damit beschäftigt, Lu bei Laune zu halten) wie vorher und trinkt nur einen koffeinfreien Pulverkaffee mit Milch, nicht mit Wasser.

Am Wochenende holen wir dann dafür alles nach. Da wird dann nämlich aufgetischt. Mit frischer Wurst (ja, die wird auch dann hübsch auf nen Teller aufgereiht, wenn wir keine Gäste haben – das Auge isst ja schließlich mit) und frischem Brot oder frisch geholten Semmeln oder Toastbrot. Ein Ei für Ke, zwei Eier für mich (weich – wenn wir es denn richtig erraten haben. Einen richtigen Eierkocher haben wir nämlich nicht). Dabei darf natürlich der Schinken nicht fehlen. Es gibt fast nichts leckeres als weichgekochte Eier mit einem Schinkenbrot … hmmm. Meistens stehen dann noch mindestens zwei Gläser Marmelade auf dem Tisch (hauptsächlich für Ke), Frischkäse, Hartkäse, Butter, Honig und Nutella (für mich!). Manchmal noch ein Kuchen vom Vortag. Oft gibt’s dann auch frisch gepressten O-Saft und wenn wir zufällig eine Flasche Sekt rumstehen haben auch mal ein Gläschen Sekt am Morgen. Frisch gemahlener Kaffee für mich und leckeren Tee für Ke. Das alles wird auch immer schön angerichtet – mit Kerzenschein und schönen Servietten. Irgendwie muss das sein und so freuen sich Ke und ich jedesmal auf ein unverplantes Wochenende. Wir genießen das so richtig, und das das Mittagessen ausfällt ist ja wohl klar, oder?

Noch schöner ist natürlich das Brunchen in Gesellschaft. So wie gestern, wo uns FrauBü und Donvanone beehrt haben. In erster Linie wohl, da sie Lu mal ausgeschlafen erleben wollten ;-) Zusätzlich zu dem üblichen gab’s zur Feier des Tages deshalb noch Mozzarella mit Mango und Balsamico (danke PaKe!) leckerer Lachscreme von FrauBü und Ernussbutter, ohne die Donvanone wohl nicht leben kann

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Sehr lecker und schön und nett. Können wir ruhig öfter machen!

Und jetzt ihr, wie frühstückt ihr?

Schaum vor dem Mund

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So eine giftgrüne Flüssigkeit würde ich mir ja normalerweise nicht über meine Nachspeise kippen. Dabei ist das nur Limettensaft mit Zucker und pürierter Basilikum und selbst mit dem Wissen würde ich mir das wohl nicht über meine Nachspeise kippen.
Das ganze aber mit einem Emulgator (Lecithin aus Sojabohnen – genetisch einwandfreien Sojabohnen versteht sich!) zu einem luftigen Schaum aufgeschlagen darf es dann doch über die Himbeeren. Und das sah’ es dann auf einmal nicht nur super und appetitlich aus, sondern hat auch noch lecker geschmeckt. Wird bestimmt wieder mal gemacht:

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Die Herstellung des Schaums war gar nicht so einfach. Ich stell mich da mit diesen Milchaufschäumdingern immer ziemlich doof an, so dass sich ein Großteil der Flüssigkeit erst einmal in der ganzen Küche verteilt hat, bevor da wirklich Schaum daraus wurde. Memo an mich: das nächste Mal ein sehr hoches Gefäß hernehmen …. :-/

Tote Pute

Heute waren Ke und ich bei Donvanone und FrauBü zum Putenessen eingeladen, um dann auch gleich meinen Gutschein, den ich zum Geburtstag erhalten hatte, einzulösen (der Gutschein war eines der beiden Geschenke, über das andere demnächst noch mehr):

Gutschein

Pünktlich zur klassischen Sonntag-Mittagessen-Zeit um 12:00 Uhr standen wir hungrig vor der Tür. Zum Glück hatten wir in weiser Voraussicht das Frühstück ausfallen lassen – gab’ es doch Unmengen an leckeren Sachen: Kartoffelpüree, Maismuffins, Maiskolben, leckere Bratenfüllung, feine Soße, Preiselbeeren, Rosenkohl, Knödel, Süßkartoffeln, passenden Wein aus der Pfalz und natürlich den Vogel!

Essen

Viel bleibt mir eigentlich nicht darüber zu sagen – außer:
Nochmal! Nochmal!

Es war wirklich total lecker!

Nach dieser hammermäßigen Schlemmerei sind wir dann zu dritt (FrauBü hat es leider nicht mehr vom Sofa hochgeschafft) mit Lu spazieren. Und das hat sich als richtiges Abenteuer entpuppt (ich weiß nicht, ob man es erkennen kann, aber der Weg war an vielen Stellen mit einer zentimeterdicken Eisschicht bedeckt (frage mich ja schon, wie das überhaupt passieren kann, das Wasser hätte ja eigentlich abfließen können)):
eisiger Weg Ieisiger Weg IIeisiger Weg III
Sowas hab’ ich echt noch nie erlebt – man kennt das ja mal Stellenweise, aber der komplette Spazierweg war wirklich mit einer zentimeterdicken Eisschicht überzogen. Entsprechend lustig war das vorankommen mit Lu:

schwieriges Vorankommen

Alles in allem ein sehr netter, lustiger, kulinarisch wertvoller und unterhaltsamer Sonntag Mittag / Nachmittag! Danke nochmal an die beiden Köche für das wirklich sehr gelungene Essen. Mhhhhhhh. Wann gibt’s den nächsten toten Vogel?

Molekularküche – Vanilledrops

Die letzten Tage ist es hier richtig ruhig geworden – die letzten Tage meiner Elternzeit habe ich nämlich dafür genutzt in meiner Dissertation noch ein großes Stück weiter zu kommen. Langsam aber sicher zeichnet sich nun wirklich ein Ende ab (auch wenn die nächsten Wochen versprechen richtig anstrengend zu werden).

Jetzt aber endlich der erste der versprochenen Beiträge über meine molekularen Kochversuche.
Mittwoch vor einer Woche habe ich mich nämlich gleich wieder dran gewagt Drops zu kreieren. Erst einmal aber ein einfaches Rezept.

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Dieses Mal war in der Lösung, in die die Drops eingetropft wurden eine Calazoon-Lösung (also Calziumlactat, das Calziumsalz der Milchsäure) und die Drops selbst (in diesem Fall aufgekochte Vanilleschoten mit Zucker) mit Algizoon (Natrium-Alginat, ein Geliermittel aus Braunalgen gewonnen) vermischt. Dieses Mal hab’ ich es mit dem Kühlen auch nicht übertrieben und dieses Mal habe ich extra darauf geachtet, Mineralwasser mit weniger als 91mg/l Calzium zu verwenden (wofür ich extra nochmal in den Supermarkt musste, unser normales Mineralwasser hat nämlich fast 140mg/l und damit würde das Algizoon schon mit dem Wasser reagieren und den Effekt kaputt machen). Zum Tropfen in die Lösung habe ich eine Einwegspritze aus der Apotheke verwendet – damit war die Dosierung sehr einfach. Nach dem Abschöpfen wurden die Drops noch zusätzlich auf einem Küchenpapier trockengelegt, bevor ich sie auf den weißen Löffeln angerichtet hab. Ihr seht – dieses Mal hab ich es sehr genau genommen. Es hat sich gelohnt wie das Ergebnis beweist:
VanilledropsVanilledrops
Große Drops sind mir leider nicht gelungen – dazu muss man wohl wirklich ein wenig Übung und Geduld mitbringen. Aber ich bin erst einmal sehr zufrieden.
Ach ja – geschmeckt habe sie natürlich auch! Süß, aber doch lecker!

Heimattage

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Heute Abend im Auto auf dem Heimweg von der Heimat, bei -12.5°C Aussentemperatur zuerst mit dem Dave Brubeck Quartet (Danke an MaKe für die tolle CD!), dann mit Volksmusik (hier steht Volksmusik – nicht K. Moik, Musikantenstadl oder Schlager – da krieg’ ich nämlich Ausschlag) mit Bayern 1 und pünktlich an der Autobahnausfahrt von Ulm das Betthupferl (das weckt unweigerlich Kindheitserinnerungen). Ein irgendwie passender Ausklang für ein schönes Wochenende. Diesmal recht gemütlich ohne viel Stress. Gestern mit sehr leckerem und sehr lustigem Essen mit Freunden im Ferdinandshof während sich MaKe und PaKe als Babysitter versucht haben. Heute mit sehr leckerem Schweinebraten von MaRo und PaRo.

Kurz: einfach so richtige Heimattage …
… und ein irgendwie wild gemischter Beitrag :-)