{Travel: } Sardinien mit Kindern – ein Besuch im „Banditendorf“ Orgosolo *Werbung

Ganz zu Beginn, als ich alle Infos für unseren Sommerurlaub auf Sardinien zusammengetragen hatte, habe ich mir auch ein Büchlein mit Kurzgeschichten über die Insel gekauft. Einmal darin festgelesen, war es um mich geschehen. Wer war dieses Völkchen, das seit Jahrhunderten un- bzw. sogar verachtet vom Festland Italiens grummelig und eigensinnig auf seiner Insel hauste?

Orgosolo

Um die Seele der Insel zu entdecken, muss man tiefer hinein in das Dickicht aus Mythen, Gebräuchen und unsichtbaren Grenzen. Ich glaube, als Außenstehender bleibt einem das wahre Gesicht dieser stolzen Insel verborgen. Nur ab und zu blitzt es hervor: wenn alte Männer den verbotenen“hüpfenden Käse“ heimlich aus dem Kofferraum Ihres Autos verkaufen, wenn gebeugte Weiblein in schwarzer Tracht täglich pünktlich zum Glockengeläut in die Kirche zum Rosenkranzgebet eilen. Oder auch, wenn man wieder an einem von Einschußlöchern durchsiebten Ortsschild vorbei fährt. Angeblich sind Blutfehden zwischen verfeindeten Dörfern in Sardinien nur noch Geschichte.

Reisebericht Orgosolo

Kunst Orgosolo

Besonders das Bergdorf Orgosolo im Zentrum des rauhen Supramonte-Gebirges im Herzen der Barbagia war bis vor wenigen Jahren in eine dieser berüchtigen Fehden verwickelt – und nicht nur deshalb als Banditennest verschrien. Manche sagen, alles begann mit einem Viehdiebstahl, von da an hieß es: Auge um Auge, Zahn um Zahn…

Graffiti Orgosolo

Orgosolo Graffiti

Heute ist das Dorf vor allem berühmt wegen seiner imposanten Graffiti-Kunst, die wirklich fast jedes Haus dort ziert. Dabei sind häufig politische Themen dargestellt, teilweise wurden aber auch Künstler aus der Zeit des Expressionismus zum Vorbild genommen. Unseren beiden Rabauken hat es jedenfalls gefallen, die vielen riesigen Bilder anzugucken.

Orgosolo Sardinien

Orgosolo Sardegna

Im Anschluß ging es dann wieder zurück an die Küste, wo unser gemütliches Ferienhaus am Ortsrand von Orosey auf uns wartete. Wir hatten uns auf dem Heimweg noch leckere Pizza mitgenommen und als dann die beiden Rabauken satt und zufrieden in Ihren Federn schnarchten, haben wir Großen uns noch bei einem Gläschen Rotwein die Sterne angeguckt, wärend uns die Grillen ein Schlaflied zirpten…

Habe ich eigentlich schon mal gesagt, dass ich immer, immer, immer wieder einen entspannten Urlaub in einem Ferienhaus dem unpersönlichen Gedränge in einem typischen 4-Sterne Hotel vorziehen werde? ;-) Einer meiner liebsten Seiten auf der Suche nach dem perfekten Ferienhaus ist übrigens diese hier: *www.ferienhausmiete.de. Die Navigation ist schön übersichtlich – z.B. kann mit einem Klick von Kartenansicht auf Listenansicht der Ferienhäuser einer bestimmten Region gewechselt werden – super praktisch, wenn man eigentlich schon weiß, wo man hin will. Und was auch nicht uninterresant ist: Hier fällt keine Provision o.ä. an, weil der Kontakt zum Vermieter direkt hergestellt wird.

♥♥♥

Habt es schön!

PS: Wer mag, kann die vorherigen Reiseberichte zu Sardinien mit Kindern hier, hier , hier, hier und hier gerne  durchstöbern – vielleicht ist ja was für Euch dabei?

PPS: Auf meinem Blog erlaube ich übrigens nur Werbung, wenn ich wirklich 100% hinter einem Produkt stehe oder von einer  Empfehlung zu 100% überzeugt bin. Alles andere muss draußen bleiben – ihr wisst schon: meine Party, meine Gäste. Aber das muss ich Euch ja nicht wirklich sagen, nech?

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