{Blick durchs Schlüsselloch: } Die Perle der Dünen – unser Ferienhaus in Flandern

Heute gibt es mal ausnahmsweise keinen Blick in unsere eigenen 4 Wände, sondern in das schnuckelige Ferienhaus, in dem wir ein paar Sommertage in Flandern verbracht haben (Achtung, Bilderflut!). Hach, am liebsten würde ich sofort wieder hinfahren…

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Das ehemalige Fischerhaus, das am Rande eines Dünen-Naturschutzgebietes nahe der flandrischen Küste steht, wurde von seinem Besitzer behutsam und liebevoll bis ins Detail selbst renoviert. Holz, Stein, gedeckte Farben, klassischer Landhausstil mit pfiffigen Details: dass der gute Mann Innenarchitekt ist, und hier in seinem Herzensprojekt voll und ganz aufgeht, sieht und spürt man in jedem Zimmer. Aber schaut Euch einfach selbst ein bisschen um:

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Hammer, oder? Ich bin immer noch ganz geflasht, wenn ich mir die Bilder so anschaue. In meinem nächsten Leben werde ich auch Innenarchitektin und ein Fischerhäuschen renovieren. Mit original Kalksteinplatten am Boden, und krummen Deckenbalken. So! ;-)

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Bisher war Belgien als Urlaubsland so gar nicht auf unserem Schirm. Dabei hat das kleine Land so viel zu bieten! Wenn ich jetzt Belgien höre, denke ich an Pralinen, Waffeln, Fritten, verrückte Biersorten, ewig breite Sandstrände, mittelalterliche Städte und an schnuckelige Lädchen. Na, neugierig?

Schaut unbedingt wieder vorbei – ich werde Euch beim nächsten Mal zu unseren Lieblingsplätzen mitnehmen!

 

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Habt es schön!

{DIY: } Lego Aufbewahrung – pssst: super geheim!

Tschüss August, Hallo September!  Schwuppdiwupp sind die Sommerferien vergangen, noch ein paar Tage, dann beginnt wieder der Ernst des Lebens für den großen Rabauken. Dann heißt es: raus aus den Federn und nach der Schule erst mal Hausaufgaben machen, bevor es nach draußen geht. Und ja: das Mama-Taxi wird auch wieder nonstop durch die Gegend kurven.

2016-08-16 Garten im August

Aber das ist ok – wir haben uns fast bis zum Platzen voll mit schönen Erlebnissen aufgetankt: Bei jeder Gelegenheit grillen, bis in die Nacht einfach draußen sitzen und Sterne gucken, Lillet mit Eiswürfeln nippen, eine Menge Ausflüge machen… und natürlich unser Urlaub in Flandern! Ich habe Euch ganz viele Fotos und Reisetipps mitgebracht, aber die muss ich erst mal in Ruhe sichten und sortieren… ;-)

Dafür gibt es heute was Schnelles: unsere super geheime Lego Aufbewahrung. Die beiden Rabauken sind inzwischen groß genug, dass sie gerne auch mal ohne mich (der kleine) – oder lieber ganz ohne mich (der große) in ihren Zimmern spielen. Aber manche Dinge werden trotzdem noch im Wohnzimmer gebraucht: Mal- und Bastelsachen zum Beispiel und eben die geliebten Legosteinchen.

DIY Lego Aufbewahrung

Wir hatten schon diverse Aufbewahrungsmöglichkeiten ausprobiert, aber immer war das Ergebnis, dass die Kiste (Korb, Box,…) erst mal ausgeschüttet wurde, um das eine verflixte gesuchte Teilchen schneller zu finden (wer dann am Abend strumpfsockig auf das letzte Teil gestiegen ist, dürft ihr nun raten… Die Lösung hatte dann der beste Ehemann:  er hat Schubladen auf Rollen gebaut, die genau unter das Sideboard im Wohnzimmer passen. Mit der davor montierten Blende ist alles schön versteckt. Ich liebe es!

 

Theoretisch kann man es sich sogar noch einfacher machen und fertige Schubladen als Basis benutzen. Blende vorne, und kleine Rollen unten anbringen und ZACK fertig!

Anleitung Lego Aufbewahrung

Auch die Rabauken finden es cool, schließlich hat die ewige Suche nach dem EINEN Legoteil ein Ende – alles ist flach ausgebreitet und besser zu überschauen. Und das Aufräumen geht auch blitzschnell: Schubladen raus, Steinchen rein, Schubladen zu, fertig. Hier bei meiner Kreidefarben-Aktion kann man übrigens das Sideboard von vorne sehen.

Lego Aufbewahrung

Noch ein Tipp: wir haben stinknormale, weiß beschichtete MDF-Platten im Baumarkt zuschneiden lassen. Die unschönen Schnittkanten versteckt man am besten unter einem Streifen Washitape (hier in Silber). So spart man sich das gefrickel mit Furnierband und hübscher ist es sowieso ;-)

 

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Habt es schön!

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{Nähen für Jungs: } Raglanshirt mit Ratz-Fatz Doppelsaum

Durch einen Stofftausch mit einer lieben Freundin wohnte plötzlich ein Fußballstoff bei uns zu Hause. Ich fand die Farben schön: Schwarz/Weiß und Neon. Aber was macht man damit? Ich muss dazu sagen, dass meine beiden (!!) Jungs so überhaupt nicht Fußball spielen. Sie finden es einfach doof, hinter einem Ball her zu rennen – ich kann sie sooo verstehen…. ;-)

Nähen für JungsAber Neon finden beide total cool. Der Stoff hat gerade so für die Ärmel des kleinen Rabauken gereicht, deshalb durfte er mal wieder benäht werden. Der Schnitt ist der gleiche wie hier beim Piraten-Geburtstagsshirt und  beim Ritter-Shirt. Hach ja, beim Nähen für Jungs gehen einfach nicht so schnell die Themen aus… ;-)

Shirt nähen für Jungs

Dieses Mal habe ich den Schnitt aber noch etwas aufgepimt: das Shirt hat eine kleine Tasche vorne bekommen (frei Schnauze ausgeschnitten, die Ränder zweimal umgeklappt und festgesteppt) und unten wurde ein Ratz-Fatz-Pseudo-Doppelsaum dran gepfriemelt. Dafür habe ich einfach zwei (einer vorne, einer hinten) schmale Streifen gelben Neon-Stoff mit an den Saum genäht. Wenn man darauf achtet, dass sich der Stoff beim Dehnen schön einkringelt, gefällt mir diese schnelle Variante besonders gut.

Raglanshirt JungsÖhm ja. Worauf man eigentlich auch achten sollte: Halsbündchen richtig rum annähen. Man sollte solche Sachen einfach nicht mitten in der Nacht machen… ;-) Auftrennen wollte ich nicht, so kurz vor dem Ziel – deshalb habe ich dann kurzerhand beschlossen, dass das so muss. Um den Effekt noch zu steigern, haben die Übergänge zwischen dem Ringelstoff und dem Fußballstoff noch fette Neon-Nähte bekommen. Irgendwann kaufe ich mir doch noch eine Coverlock… genau für solche Fälle ;-)

 

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{DIY: } Ikea Tritthocker Bekväm im neuen Kleid – für den Farbkonzeptfreak in mir

Diese Kreidefarben lassen mich einfach nicht los! Es geht so wunderbar schnell und spontan, so ganz ohne vorbereitende Maßnahmen, hachz – genau mein Ding! ;-). Da gibt es zum Beispiel diesen Tritthocker vom Möbelschweden. Vor 5 Jahren hatte ich ihn für den großen Rabauken gekauft, damit er mir beim Kochen helfen konnte (damals hatte ich ihn hellgrün-himmelblau angepinselt).

Später stand er dann im Kinderzimmer des kleinen Rabauken, als der noch in Windeln steckte. Inzwischen war er Weiß, mit kleinen Vogel-Fußspuren in Decoupage-Technik – hauptsächlich eigentlich für seinen großen Bruder, damit er beim Wickeln zugucken konnte. Der Minimann benutzte ihn später, um sich fleißig an ihm hoch zu ziehen und seine ersten wackeligen Schritte an ihm zu üben. Als später dann die Spielküche dort einzog, war kein Platz mehr dafür und der Tritthocker wanderte wieder in die Küche. Für mich. ;-)

Ikea Hocker Makeover Tritthocker

So war es eine Zeitlang ganz gut. Eigentlich. Nur, diese Vogel-Fußspuren … irgendwie gingen sie mir auf den Keks. Und als ich letztens mit einer lieben Freundin des Abends munter mit den Kalkfarben herumpinselte, habe ich den Hocker kurzerhand einfach auch angemalt. Einfach so. Mit der Farbe, die ich gerade auf dem Pinsel hatte. Und wisst Ihr was? Das Hellblau ist zufällig GENAU das gleiche Blau, in dem ein Teil der Wand hinter dem Klavier angemalt ist. Hier guckt sie ein bisschen durch – etwas weiter runter scrollen bitte ;-). Und so schließt sich der Kreis!

Tritthocker Bekväm Makeover

Weil der Hocker ja doch ziemlich beansprucht wird, bekam er noch zwei Schichten transparenten, matten Akryllack auf den Trittflächen ab. Ach ja, der Pfeil ist ein Eigenentwurf für den Schneideplotter – mit Schablonenfolie ist das Ding ratzfatz auf den Hocker gemalt.

 

 

Ich behandle für solche Fälle die Folie entweder mit ablösbaren Sprühkleber, oder klebe sie mit zwei Streifen Washitape fest – so kann nichts verrutschen. Dann gaaaaanz wenig Farbe (fast trocken) auf den Pinsel nehmen und vorsichtig auftupfen. TUPFEN!! Sonst läuft die Farbe unter die Folie, und das ist nicht Sinn und Zweck der Übung. Und: lieber zweimal drüber gehen, als einmal zu viel Farbe aum Pinsel. Sonst siehe oben. ;-)

Jetzt gefällt mir der Hocher wieder – der Farbkonzeptfreak in mir gibt Ruhe und auch sonst passt er nun wieder zum Rest. Mag ich! Und Ihr so? Gibt es bei Euch auch Möbelstücke, die Euch über Jahre hinweg immer wieder in einem anderem Farbkleid begleitet haben?

 

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{Zwergenzeit: } Wasserbahn aus Plastikflaschen

Hä? Wasserbahn? Ja klar, denn Murmelbahn kann ja jeder ;-) Die Sommerferien sind am Start und wir stecken gleich mal in einem Dilemma: Endlich hätten die Zwerge endlos Zeit, mit allen Freunden zu spielen, nur dass die gerade alle irgendwie irgendwo auf dem Weg zum Urlaubsziel im Stau stehen. Die Zwerge brauchen also Bespaßung. Zum Beispiel in Form einer Wasserbahn aus Plastikflaschen.

Wasserbahn bauen

Dafür habe ich erst mal das alte Brett aus dem Keller geholt, das dort seit letzten Herbst auf seinen Einsatz wartet (ich wusste, dass ich es irgendwann brauchen würde, als ich es vom Wertstoffhof adoptiert habe, ehrlich! Es stand dort so einsam und in Würde ergraut herum, dass ich es einfach mitnehmen musste…) Dazu braucht man noch:

  • Hammer und Nägel
  • leere, saubere Plastikflaschen
  • ein Teppichmesser
  • Panzer-Tape (weil so schön silberfarben, einfaches Paket-Klebeband funktioniert aber auch)
  • wer mag: etwas buntes Duck Tape

Wasserbahn aus PET FlaschenZuerst haben wir uns gemeinsam überlegt, welchen Weg das Wasser durch die Flaschen nehmen soll. Dementsprechend habe ich mit dem Teppichmesser die Löcher in die Plastik – Flaschen (das macht wirklich besser ein Erwachsener, das Messer ist verdammt scharf) geschnitten und die Ränder mit dem Duck Tape verziert (und damit ist es auch nicht mehr so scharfkantig). Die  Aufgabe des kleinen Rabauken war es dann, zusammen mit mir die Panzer-Tape Streifen an die Flaschen zu kleben. Der große Rabauke hat anschließend fleißig alles festgenagelt. Wenn die ganze Geschichte naß wird, hält das Tape nämlich nicht mehr am Holz.

WasserbahnDas wars auch schon! Dann heißt es: Wasser marsch! Oben eine Kanne Wasser reinschütten,… durchlaufen lassen,… unten eine Flasche mit breiter Öffnung hinhalten… und:

Wasserbahn AnleitungTadaaaa!  Wasser wieder in die Kanne füllen und noch mal alles von vorne… und von vorne. Und von vorne. Und nochmal. Mama kann in der Zwischenzeit sich klammheimlich vom Acker machen und sich einen Kaffee genehmigen. Ist ja wohl erlaubt. Sind ja schließlich Ferien… ;-)

Sommerferien

 

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{lecker:} Melonen-Feta-Salat und mein kleiner Beitrag in der aktuellen Handmade Kultur

Huhuuu! Die Ferien haben endlich auch bei uns angefangen! Ich muss echt sagen, die beiden Rabauken (und auch wir Großen) sind nach der langen Durststrecke zwischen Pfingsten und Sommerferien auch wirklich reif für die Insel. Ein bisschen werden wir uns noch gedulden müssen, bis wir die Koffer packen können. So lange halten wir uns einfach mit  viel Eis und unserem derzeitigen Lieblings-Sommersalat über Wasser ;-)

Melonen Feta Salat

Der ist blitzschnell gemacht und schmeckt total nach Sommer und Sonne! Dazu noch frisches Baguett und ein schattiges Plätzchen – mehr braucht es nicht um glücklich zu sein!

Das brauchst Du für den Melonen-Feta-Salat:

  • 1/2 Bio-Gurke
  • 1/4 Wassermelone
  • 1 Pck. Fetakäse
  • etwas Zitronenthymian
  • ein paar Blätter Basilikum, klein geschnitten
  • Saft einer halben Zitrone
  • Olivenöl nach Geschmack
  • Salz & PfefferMelonen-Feta Salat

So geht das:

Bio-Gurke (mit Schale) in Scheiben, Wassermelone in Stücke schneiden. Den Fetakäse darüber bröseln und alles mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz & Pfeffer und den Kräutern abschmecken. Das wars auch schon! Den Salat kann man übirgens auch prima in ein Weckglas füllen und zum Picknicken mitnehmen!

Handmade Kultur Sommer 2016

Ach ja – auch nicht fehlen bei einem netten Picknick sollte der passende Lesestoff. In diesem Fall die aktuelle Handmade Kultur! Die ist nämlich wieder vollgepackt mit tollen DIY-Ideen, Reisetipps und Rezepten. Um so mehr freue ich mich, dass in der Rubrik “Little Things”  auch eine Idee von mir, nämlich: “Marmorieren mit Rasierschaum” abgedruckt ist! Und seht Ihr diese genialen Kartoffelbeutel? Die Idee ist von der lieben Anna von Zwergstücke, die ich letzten Herbst beim Bloggertreffen auf der Kreativ-Messe in Stuttgart kennen lernen durfte. Hüpft doch mal zu Ihr rüber!

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{DIY: } Palettenregal für die Sommerdeko

Ihr habt es vielleicht schon gesehen: nicht nur unser Sideboard erstrahlt jetzt in neuem Glanz, sondern auch eine alte Palette, die seit Ewigkeiten in unserem Keller ihr Dasein fristete. Dafür habe ich sie mit weißer Wandfarbe grundiert und anschließend mit Akrylfarben etwas aufgehübscht. Für die Chevronmuster-Schablone durfte der Schneideplotter ran, aber natürlich kann man auch das Muster einfach mit Bleistift vorzeichnen und mit einem mittleren Borstenpinsel ausmalen.
Palettenregal

Paletten RegalIn den Tiefen meiner Bastelkiste habe ich noch goldfarbenes Wachs gefunden, das man mit dem Finger aufträgt und anschließend mit einem weichen Tuch glänzend poliert. Eigentlich braucht man sowas, um z.B. Bilderrahmen zu “vergolden”, aber ich finde auf der Palette macht sich der Effekt genauso gut. Leider kann man auf den Fotos nur erahnen, wie schön das glänzt, aber wenn die Sonne darauf scheint, sieht das echt super aus!

Palettenregal anmalen

Und weil ich schon dabei war, sind jetzt nicht nur unser Sideboard und das Palettenregal sommerlich angepinselt, sondern auch die Fotos in den Bilderrahmen über dem Klavier ausgetauscht. Dafür habe ich einfach farblich passende Fotos vom letzten Urlaub ausgesucht, ein bisschen bearbeitet und mit dem Schriftzug “Sardegna Love” gepimpt. Ihr merkt schon, Sardinien lässt uns einfach nicht los! Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr hier, hier hier, und hier ein bisschen stöbern, vielleicht braucht Ihr ja noch ein bisschen Inspiration für Euren nächsten Urlaub?

Fotowand

Sardegna Love

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{DIY: } Dufte Urlaubserinnerung im Glas

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber am intensivsten bleiben mir Momente in Erinnerung, die mit Gerüchen verbunden sind. Zum Beispiel weiß ich noch ganz genau, wie die Wachsmalkreiden in meinem Kindergarten gerochen haben. Oder das Parfüm meiner Kunstlehrerin. Oder das Birkenwäldchen in Schweden, in dem wir vor über 9 Jahren im Wohnmobil direkt an einem See übernachtet haben.

Dufte Erinnerung im Glas

Deshalb hatte ich letztes Jahr in unserem Sommerurlaub auf Sardinien die Idee, für unsere Kinder die Erinnerung an diese wunderschöne, besondere Zeit in einem Glas zu konservieren. Mit Gerüchen, die für Sardinien typisch sind. Die beiden waren sofort mit Feuereifer dabei und so hat jeder sein (ausgewaschenes) Marmeladenglas z.B. mit wildem Rosmarin, Pinien-Nadeln, wildem Lavendel, Korkstückchen und Muscheln gefüllt.

Sardinien Mitbringsel

Jetzt, ca. ein Jahr später, habe ich die Gläser wieder hervor geholt und noch die Deckel mit Sand vom Lieblings-Strand beklebt und mit Heißkleber eine Muschel oben drauf gesetzt.  Und soll ich Euch was sagen: das Experiment ist geglückt: Ich habe die zwei Rabauken mit geschlossenen Augen daran riechen lassen – und beide haben den Geruch sofort wieder erkannt! Ist das nicht schön? Jetzt haben Sie zu Ihren Mini-Fotoalben im Pixi-Format auch noch eine Urlaubserinnerung zum Anfassen und dran schnuppern…

Urlaubserinnerungen konservieren

Die Gläser werden gerade abwechselnd vom  Fensterbrett in die Kinderzimmer und zurück geschleppt. In den Kindergarten musste ein Glas auch schon mit… große Liebe also.

Und Ihr so? Durch was haltet Ihr Eure Erinnerungen wach?

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Frau S. im ARD-Buffet – so war das!

Wie alles angefangen hat, habe ich Euch ja schon letztens erzählt – und je mehr ich darüber nachdenke, um so verrückter kommt es mir vor. Was ich alles so erlebt habe und wie das so ist, wenn man live *aaaaaaaaaaah* etwas zeigen soll, ohne dabei die Moderatorin versehentlich mit Rasierschaum zu besprühen (hat sie selbst übernommen) oder ein Fläschchen Tusche quer über die vorbereiteten Utensilien zu verteilen (ist zum Glück nicht passiert), das erzähle ich Euch heute. Also, holt Euch einen Kaffee (Johanniskraut-Hopfen-Lavendel-Tee zur Beruhigung wäre die Alternative.) und macht es Euch gemütlich. :-)

Blogger beim ARD Buffet

 

Schon einen Tag zuvor bin ich nach Baden-Baden getuckert, um ein Kamera-Training zu absolvieren. So war zumindest der Plan. Aber das Team war dann spontan der Meinung, dass wir das gar nicht machen müssen, weil die Sendung sowieso außer Plan draußen stattinden soll. Oha!

 

Also habe ich meine 7 Sachen ins Hotelzimmer geworfen und bin in die Altstadt von Baden-Baden gefahren. Eine wirklich nette Stadt, mit vielen Brunnen, schnuckeligen Plätzen und etwas versteckt der (so hört man) besten Tapas-Bar in ganz Baden. Wenn man das Monte Christo betritt, fühlt man sich sofort nach Sevilla oder Cordoba gebeamt. Das liegt nicht nur an den Köstlichkeiten, die man dort probieren kann, der authentischen Musik, oder der netten (spanischen) Bedienung, sondern vor allem an dem zauberhaft begrünten Innenhof mit vielen Pflanzen. Wir waren vor Jahren mal mit dem Auto in Andalusien unterwegs (heute sagt man wohl Roadtrip dazu…;-b) und so habe ich in Erinnerung an diesen schönen Urlaub den typischen Jamón ibérico und gebackenen Ziegenkäse mit Honig gegessen.

Monte Christo Baden-BadenAm nächsten Morgen bin ich dann gleich nach dem Frühstück wie vereinbart wieder zum Sender gefahren, um mich mit dem Team zu treffen. Dort war allerdings gerade große Aufregung, da Feueralarm ausgelöst worden war. Zwar ohne wirkliche Gefahr, wie sich später herausstellte, aber trotzdem war natürlich überall die Feuerwehr, die Alarmanlagen schrillten und wir konnten nicht ins Gebäude. Naja, wir hatten ja noch etwas Zeit bis zur Sendung… ;-)

elf19 beim ARD BuffetIch habe übrigens einen ganz heißen Tipp für Euch: bringt nie, also wirklich niemals ein Mobile als Anschauungsobjekt mit, falls Ihr irgendwo mal live DRAUSSEN einen Dreh habt. Die Dinger haben nicht nur mich, sondern auch alle anderen Beteiligten fast in den Wahnsinn getrieben. Jeder durfte mal beim Entzwirblen mithelfen – sehr entpannend. Noch eine Stunde bis zur Sendung!! ;-)

Dazwischen gab es dann noch schnell eine kurze Einweisung: Nicht in die Kamera gucken, nicht mit irgendwas in der Luft rumwedeln, sondern liegen lassen und drauf zeigen, locker bleiben. Alles klar! Ich muss echt sagen, ich hatte nicht wirklich Zeit aufgeregt zu sein, weil dieser quirlige Ameisenhaufen voller Kameraleute, Regie, Maske, Kostüm, Requisite usw. mich einfach umgehauen hat ;-) Wärend die Sendung anlief, spielten hinter den aufgebauten Kameras ein paar Leute Boule, also alles sehr entspannt. Und auch ein bisschen verrückt ;-).Marmorieren mit Rasierschaum ARDAm Ende lief uns ein bisschen die Zeit davon – deswegen konnten wir die zweite Geschichte mit den abgeklebten Buchstaben nur anreißen, aber so ist das eben. Dafür werde ich zeitnah noch mal hier zu Hause marmorieren und Euch das Ergebnis zeigen. Und nein, so viel Schminke im Gesicht habe ich sonst nie, und wie so plötzlich die neue Frisur auf meinen Kopf kam, kann ich beim besten Willen auch nicht erklären, aber es muss irgendwo auf dem Weg zwischen Kostüm und Maske passiert sein. Also – nur, falls ihr Euch wundert: das muss so. Sagt die nette Dame von der Maske ;-)

Ja, und so plötzlich wie alles begonnen hat, war es dann auch schon wieder vorbei. Eine tolle Erfahrung mit tollen Leuten, lustigen Momenten, einer sehr sympatischen Moderatorin und leckerem Essen (wer es gesehen hat: der im Pizzateig gebackene Käse ist sehr zu empfehlen, wir haben das Rezept zu Hause gleich nochmal nachgemacht). Dankeschön, dass ich dabei sein durfte! :-)

Elf19 beim ARD Buffet

 

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PS: Alle Fotos (außer dem einen von der Tapas Bar) wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür!

{Blick durchs Schlüsselloch: } Sideboard Makeover

Es gibt eine Ecke in unserem Wohnzimmer, die sich ständig verändert. Neben dem Klavier steht nämlich ein ziemlich belangloses Sideboard rum. Ursprünglich waren das mal zwei kleine Schränkchen, die getrennt in unserer früheren Wohnung standen. Nach unserem Umzug vor 6 Jahren haben wir sie erstmal zusammen gerückt. Nach der ersten Silvesterfeier hatte es Flecken oben bekommen, die nicht mal durch Abschleifen wieder weg zu bekommen waren. (Ich sage nur: Buntes Krepppapier und Wasser. Färbt für die Ewigkeit. Und zwar ALLES.)

Sideboard Makeover

Danach gab es die erste Veränderung: eine Abdeckung für den Schandfleck musste her. Wir haben damals eine Milchglasplatte passend zuschneiden lassen und einfach drauf gelegt. Problem gelöst. Später bekam das Sideboard mal neue Griffe angeschraubt und so ging es eine Zeit lang ganz gut.

 

Bis… ja, bis ich vor ein paar Wochen den verhängnisvollen  Shabby Chic Workshop gegeben habe. Da war es um mich geschehen. Kaum war ich zu Hause, musste das Sideboard dran glauben. Eigentlich wollte ich es zuerst nur Weiß mit Kreidefarbe anmalen. Aber Weiß vor ein weißer Wand? Naja,… vielleicht lieber ein helles Grau? Oder doch mehr sommerlich in Hellblau-Türkis?

2016-06-05 Juni3

Am Ende ist es ein bisschen von allem geworden. Mir gefällt die Ecke jetzt wieder richtig gut! Ich frage mich nur, was ich mache, wenn die Deko wieder herbstlich oder gar weihnachtlich wird. Vermutlich muss ich dann wohl ein paar Türchen umstreichen…. ;-)

 

 

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